CORONAVIRUS: INFORMATIONEN ZU VERANSTALTUNGEN

Information vom 28.05.2020:
Ab Samstag, 6. Juni 2020 werden die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Corona-Virus weitgehend gelockert. Dies hat der Bundesrat am 27. Mai aufgrund der positiven epidemiologischen Entwicklung beschlossen. Alle Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können wieder durchgeführt werden und neu sind spontane Versammlungen von maximal 30 Personen erlaubt (dies bereits ab 30. Mai). Auch Ferienlager für Kinder und Jugendliche sollen möglich sein. Der Bundesrat hat zudem entschieden, die ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz auf den 19. Juni 2020 zu beenden.  
 
 
Distanz- und Hygieneregeln gelten unverändert (auch in den Kirchen) Die aktuell tiefe Ansteckungsrate habe vor allem auch mit den geltenden Distanz- und Hygienemassnahmen zu tun, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an der Pressekonferenz. Deshalb müssten diese auch weiterhin eingehalten werden. Wichtig sind vor allem: Abstand halten, sehr gute Händehygiene und kein Händeschütteln.  
 
Schutzkonzepte für alle Bereiche Bedingung für die Lockerungen ist, dass für alle Einrichtungen und Veranstaltungen Schutzkonzepte vorhanden sind. Zudem müssen, wie oben erwähnt, zwingend die Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin eingehalten werden. Oberste Priorität ist, das Ansteckungsrisiko tief zu halten. Aus diesem Grund muss auch die Nachverfolgung enger Personenkontakte (Contact Tracing) sichergestellt sein, etwa mit Präsenzlisten. Diese Vorgaben gelten ausnahmslos auch für die Kirchen.   
 
Unsere Schutzkonzepte
Für die Benützung von Räumlichkeiten der politischen Gemeinden wie Gemeindesaal oder Friedhof gelten die Anordnungen der Gemeinden.
 
Gottesdienste
Wie bereits kommuniziert, können bereits ab Pfingsten wieder Gottesdienste stattfinden, wenn das Rahmenschutzkonzept des BAG eingehalten wird. Auch in diesem wird sehr deutlich auf die Distanz- und Hygienemassnahmen und das Führen von Präsenzlisten hingewiesen.  
 
Kirchliche Anlässe / Hochzeiten und Taufen
Ab dem 6. Juni wird sich das kirchliche Leben noch einmal weiter normalisieren. Versammlungen von grösseren Gruppen, Familienfeste etc. sind wieder erlaubt. Neben Gottesdiensten können auch weitere kirchliche Anlässe durchgeführt werden, sofern für diese ein Schutzkonzept vorliegt. Auch Hochzeiten und Taufen sollten dann wieder möglich sein. Es gilt, wie bereits in einer früheren Kommunikation gesagt, das Abwägen der Risiken. Die Gegebenheiten vor Ort in den Kirchgemeinden sind sehr unterschiedlich und müssen entsprechend in den Schutzkonzepten berücksichtigt werden. Zudem sind natürlich alle Hygiene- und Abstandsregeln des BAG zu berücksichtigen.  
 
Kirchlicher Unterricht
Präsenzunterricht in Mittel-, Berufs- und Hochschulen ist ab dem 6. Juni 2020 wieder erlaubt. Wie der Unterricht vor Ort wieder aufgenommen wird, entscheiden die Kantone oder die Bildungsinstitutionen. Wir gehen aktuell davon aus, dass ab Montag, 8. Juni auch der Konfirmandenunterricht wieder als Präsenzunterricht stattfinden kann und sich dieser an den Vorgaben, resp. dem Schutzkonzept der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion BL orientiert.   Kirchgemeindeversammlungen Da ab dem 6. Juni das Versammlungsverbot gelockert wird und sich wieder bis zu 300 Personen versammeln dürfen, können ab diesem Zeitpunkt auch wieder Kirchgemeindeversammlungen durchgeführt werden. Auch hierfür braucht es ein Schutzkonzept (inkl. Distanz- und Hygieneregeln sowie Präsenzlisten). Wir werden abklären, ob es allenfalls vom Kanton ein Musterschutzkonzept gibt, an welchem sich die Kirchgemeinden orientieren können.  
 
 
Ferienlager für Kinder und Jugendliche möglich Der Bundesrat hat sich klar für die Durchführung von Lagern für Kinder und Jugendliche ausgesprochen, wenn diese in der Schweiz stattfinden. Ferienlager sowie Tagesstrukturen und Tageslager sollen im Sommer stattfinden können. Diese Angebote sind ab dem 6. Juni mit den entsprechenden Schutzkonzepten möglich. Grundsätzlich gilt: Kinder und Jugendliche sollen die Tage möglichst in gleichbleibenden Gruppen verbringen. Für Lager gilt eine Obergrenze von 300 Teilnehmenden, zudem müssen Präsenzlisten geführt werden.   Auch hier sind wir aktuell noch an den Abklärungen für detailliertere Schutzkonzepte. Diese scheinen aber nicht ganz so streng zu sein wie befürchtet, vor allem, weil die Nachverfolgung der Personenkontakte zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist und die Gruppengrösse in den von den Kirchgemeinden angebotenen Lagern gut überschaubar ist.