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CORONAVIRUS: INFORMATIONEN ZU VERANSTALTUNGEN

Information vom 18.10.2020
Ab Montag, 19. Oktober, sind im öffentlichen Raum spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten. In öffentlich zugänglichen Innenräumen muss eine Maske getragen werden. Eine Maskenpflicht gilt zudem in allen Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen. Der Bundesrat hat zudem Regeln für private Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen aufgestellt. Ausserdem darf in Restaurants, Bars und Clubs nur im Sitzen konsumiert werden. Nach Konsultation der Kantone hat der Bundesrat die «Covid-19-Verordnung besondere Lage» entsprechend angepasst. Darin ist neu auch die Empfehlung zum Homeoffice verankert.   Ziel der Massnahmen ist der Schutz aller Bevölkerungsgruppen und die Vermeidung der Überlastung des Gesundheitswesens. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben soll aber weiterhin mit Einschränkungen möglich sein. Die Kantone können bei Bedarf verschärfte Massnahmen verfügen, um beispielsweise lokale Virenherde einzudämmen.  
In den unten aufgeführten Passagen gehen wir vor allem auch auf die aus kirchlicher Sicht zentralen Punkte der Verordnung ein.  
 
Schweizweit einheitliche Maskentragpflicht Ab Montag, 19. Oktober gilt eine Maskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in allen Warte- und Zugangsbereichen des öffentlichen Verkehrs, also auch an Bus- und Tramhaltestellen und auf Perrons. Als öffentlich zugängliche «Innenräume» gelten solche, die in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben für das Publikum offen sind. Darunter fallen u.a. Verkaufslokale, Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Sporteinrichtungen, Gastronomiebetriebe, Kirchen und religiöse Einrichtungen, Pflegeheime und Spitäler, Quartiertreffpunkte und Beratungsstellen etc.  
Ebenso gilt eine Maskentragpflicht in jenen Teilen der öffentlichen Verwaltung, die dem Publikum zugänglich sind, also in erster Linie Bereiche mit einem Schalterbetrieb. Aber auch in Verwaltungsgebäuden, in denen Bürgerinnen und Bürger auf Termin hin empfangen werden, muss im allgemein zugänglichen Bereich eine Maske getragen werden. Das heisst, dass in Verwaltungen und in Sekretariaten der Kirchgemeinden und der Kantonalkirche, die öffentlich zugänglich sind, am Empfang Masken getragen werden oder anderweitige Schutzmassnahmen, bspw. Plexiglasscheiben installiert werden müssen. Sind die Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich, müssen die Masken nur getragen werden, sobald Besucherinnen und Besucher eingelassen werden. Sigristinnen und Sigristen sind dazu angehalten, in den für das Publikum öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten Masken zu tragen. Sind Räumlichkeiten für das Publikum nicht frei zugänglich oder temporär geschlossen, gilt die Maskenpflicht nicht, resp. nur dann, wenn sich auch noch andere Personen in den Räumlichkeiten aufhalten.  
 
Ausnahmen bei der Maskentragpflicht
  • Kinder vor ihrem 12. Geburtstag sowie Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können.
  • Bei der Konsumation am Tisch.
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb, wenn ein alternativer, wirkungsvoller Schutz vor Ansteckung gegeben ist.
  • Für auftretende Personen, wie Künstlerinnen/Künstler, Rednerinnen/Redner (z.B. bei Gemeindeversammlungen, Tagungen), Akteurinnen/Akteure in Gottesdiensten und bei religiösen Feiern, können Ausnahmen gelten, wenn andere geeignete Schutzmassnahmen vorgesehen sind. Ein Praxisbeispiel dazu: Pfarrerinnen und Pfarrer tragen beim Eingang und Ausgang und wenn sie sich an ihrem Platz befinden eine Schutzmaske. Diese kann aber bei der Predigt abgenommen werden, wenn der Abstand zur Gemeinde gewährleistet ist.
Keine Einschränkung bei den demokratischen Rechten (Kirch-)Gemeindeversammlungen können weiterhin durchgeführt werden. Jedoch gilt auch dort eine Maskentragpflicht, da die Innenräume, in denen Parlamente oder Gemeindeversammlungen tagen, in den meisten Fällen für das Publikum frei zugänglich sind. Unverändert ist die Pflicht zur Erarbeitung eines Schutzkonzepts.  
 
Konsumation nur noch sitzend Die Konsumation von Speisen und Getränken ist nur noch sitzend erlaubt, unabhängig davon, ob es sich um Innenräume oder Gästebereiche im Freien (z.B. Terrassen, Strassenräume) handelt. Das gilt auch für Kirchenkaffee, Mittagstische und kirchliche Veranstaltungen, an denen eine Konsumation vorgesehen ist.  
 
Erinnerung: Schutzkonzepte zwingend Kirchen sind öffentlich zugängliche Gebäude, resp. Kirchgemeinden sind Organisatorinnen von öffentlichen Veranstaltungen wie Gottesdienste und Bildungsveranstaltungen und benötigen deshalb ein Schutzkonzept für ihre Räumlichkeiten und für die von ihnen organisierten Veranstaltungen. Finden Veranstaltungen von Dritten in den Räumlichkeiten der Kirchgemeinde statt, müssen sich die Mieterinnen/Mieter zum einen an das Schutzkonzept für die Räumlichkeiten der Kirchgemeinde halten und zusätzlich ein Schutzkonzept für ihre Veranstaltung erarbeiten/vorlegen. Ein Schutzkonzept für Veranstaltungen ist zwingend ab einer Personenzahl von 15.  
 
Empfehlung bezüglich Home-Office Der Bundesrat und das BAG empfehlen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Möglichkeit von zu Hause aus arbeiten. Das Arbeiten von zu Hause aus trägt dazu bei, die Mobilität und damit Kontakte zu reduzieren – unterwegs, aber auch am Arbeitsplatz. Zudem vermindert sich mit dem Homeoffice das Risiko, dass ganze Arbeitsteams bei einem Covid-19-Fall in Quarantäne müssen. Es besteht jedoch keine Pflicht zum Homeoffice. Der Kirchenrat empfiehlt den Kirchgemeinden, Fachstellen und Spezialpfarrämtern, die Situation vor Ort individuell zu entscheiden.  
 
Weitere Vorgaben, die für alle gelten:
Vorgaben für private Veranstaltungen Viele Personen stecken sich an Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis mit dem Coronavirus an. Diese Veranstaltungen sollen, wenn möglich, vermieden werden. An privaten Veranstaltungen mit über 15 Personen darf künftig nur sitzend konsumiert werden. Wer nicht an seinem Platz sitzt, muss eine Maske tragen. Ausserdem müssen die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten und die Kontaktdaten erhoben werden. Private Veranstaltungen mit über 100 Personen müssen analog den öffentlichen Veranstaltungen über ein Schutzkonzept verfügen, sie dürfen zudem nur in öffentlich zugänglichen Einrichtungen durchgeführt werden.  
 
Keine Versammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum Im öffentlichen Raum sind spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen. Damit soll insbesondere verhindert werden, dass private Anlässe in den öffentlichen Raum verlagert werden. Organisierte Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind mit den entsprechenden Schutzmassnahmen weiterhin erlaubt, etwa politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen.  
 
Informationen des Bundesrats Unter folgendem Link finden Sie die detaillierten Informationen und Dokumente des Bundesrats zur heutigen Verordnung:
 
 
Abendmahl
  • Auf Gemeinschaftskelche ist generell zu verzichten. Es dürfen nur Wegwerf-Einzelbecher ausgeteilt werden.
  • Das Abendmahlsbrot ist vorbereitet und zugeschnitten. Bei der Vorbereitung und beim Zuschneiden des Brotes sind Handschuhe und allenfalls auch Gesichtsmasken zu tragen. (Sigrist*in oder Helfer*in instruieren.)
  • Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Helferinnen und Helfer desinfizieren vor der Austeilung gegenüber der versammelten Gemeinde sichtbar ihre Hände. Beim Austeilen können bei Bedarf auch Handschuhe oder eine kleine Brotzange verwendet werden. (Darauf achten, dass man die Hand der Empfängerinnen/Empfänger beim Austeilen nicht berührt.)
  • Die Schale mit dem Abendmahlsbrot kann seitlich (abseits der Sprechrichtung) aufgestellt werden.
  • Wo es die räumlichen Verhältnisse zulassen, ist eine Austeilung mit entsprechendem Abstand zu erwägen. Beim wandelnden Abendmahl ist auf die Abstandsregeln aufmerksam zu machen (evtl. Bodenmarkierungen anbringen).
  • Spendeworte werden nur mit Schutzmaske gesprochen.
  • In kleineren Gemeinschaften können Abendmahlsbrot und Einzelkelche in Einzelportionen auf dem Gabentisch bereitgestellt werden.
  • Die liturgische Einbettung des Abendmahls im Gottesdienst ist so zu gestalten, dass Gemeindeglieder, die nicht daran teilnehmen wollen, sich nicht herabgesetzt fühlen.
  • Es macht allenfalls Sinn, wenn man die Kirchgemeinde über die Form des Abendmahls im Voraus informiert (Bsp. Webseite, Anzeiger). 
SingenDas Singen ist ein wichtiger Bestandteil des reformierten Gottesdiensts. Das Singen bildet das Zusammengehörigkeitsgefühl, beteiligt alle Anwesenden aktiv und ist ein emotionaler Glaubensausdruck, indem singend gebetet und/oder verkündigt wird. Kurz: es tut der Seele gut.Es darf und soll im Gottesdienst gesungen werden. Beim Singen sollte aber mindestens 1.5 Metern Abstand eingehalten werden und es braucht eine gute Belüftung. Ist dies nicht möglich, empfehlen wir zum Singen das Tragen einer Schutzmaske.Grundsätzlich wird empfohlen:
  • Es wird nur kurz gesungen, also keine vielstrophigen Lieder, sondern ein bis zwei einzelne Liedstrophen, kurze Kehrverse oder Liedrufe.
  • Die Lieder werden, wenn möglich, auf Liedblätter gedruckt oder an die Wand einem projiziert. Gesangbüchlein können genutzt werden, müssen aber nachher 3-4 Tage in «Quarantäne». 
Alternativ kann natürlich auch eine Person/kleine Gruppe/kleiner Chor (vor)singen, die Gemeinde summt mit.   Die Corona Task Force der EKS ist dabei, die Themen «Abendmahl» und «Singen» auch noch einmal mit ihrer Liturgiekommission zu prüfen.  
 
Diverses Gottesdienst-Übertragungen im Internet: Vereinbarung mit Suisa verlängert Von der EKS haben wir die Mitteilung erhalten, dass die Vereinbarung mit der Suisa, Musik im Rahmen von Gottesdiensten und gottesdienstähnlich Anlässen im Internet zu übertragen, bis Ende 2020 verlängert wurde. Noten und Liedtexte dürfen bis Ende 2021 im Zusammenhang mit der zeitgleichen und zeitversetzten Übertragung von Gottesdiensten, anderen kirchlichen Veranstaltungen gottesdienstlicher Art sowie sonstigen gemeindlichen, nicht kommerziellen Veranstaltungen öffentlich im Internet zugänglich gemacht werden (aber nicht zum Download angeboten).  
 
Was tun bei einem COVID-Fall nach Gemeindeanlass? Trotz aller Vorsichtsmassnahmen und Schutzkonzepte gibt es keine Garantie, dass es nicht doch einmal zu einem COVID-Fall kommt, der einem Gemeindeanlass zugeordnet werden kann, und so dann auch von den Medien aufgegriffen wird. Es gibt keine Checkliste, die genau sagt, welche Massnahmen in so einem Fall ergriffen werden müssen. Jeder Fall muss individuell angeschaut werden, teilweise wohl auch in Zusammenarbeit mit kantonalen Stellen. Die Kantonalkirche steht Ihnen in so einem Fall unterstützend zur Seite und begleitet Sie. Bitte melden Sie sich ungeniert.   Wir danken Ihnen herzlich für die gute Zusammenarbeit und Ihre Unterstützung in den letzten Monaten. Wir wünschen Ihnen auch weiterhin viel Elan und Durchhaltevermögen in dieser doch auch anstrengenden und unsicheren Zeit der Pandemie.  
 
Händehygiene Die Händehygiene ist eine grundlegende Massnahme zur Verhinderung der Übertragung von Keimen. Allen Personen muss es möglich sein, sich regelmässig die Hände zu reinigen. Hierzu müssen Händedesinfektionsmittel und bei öffentlich zugänglichen Waschbecken Seife zur Verfügung stehen.  

Abstand Grundsätzlich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1.5 Meter einzuhalten. Falls die Einhaltung dieser Abstandsvorgabe aufgrund der Art der Aktivität, wegen örtlicher Gegebenheiten oder aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist, können die Betreiber und Organisatoren von Veranstaltungen stattdessen Schutzmassnahmen wie Masken oder Trennwände vorsehen. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen reicht das Leerlassen eines Sitzes.  

Erhebung von Kontaktdaten Können weder Abstandshaltung noch Schutzmassnahmen ergriffen werden, müssen die Kontaktdaten der anwesenden Personen erhoben werden, um nach einem positiven Fall ein Contact Tracing zu ermöglichen. Dabei handelt es sich jedoch um eine Massnahem untergeordneter Wahl, welche im Schutzkonzept begründet werden muss (siehe Ausführungen unter Priorisierung der Massnahmen). Werden Kontaktdaten erhoben, so müssen die betroffenen Personen vom Veranstalter über die Erhebung und über deren Verwendungszweck informiert werden (Art. 5 COVID-1g-Verordnung besondere Lage). Zu den obligatorisch zu erhebenden Kontaktdaten gehören Name, Vorname, Telefonnummer, Wohnort, aber auch allfällige Sitzplatznummer oder die Anwesenheitszeit. Bei Familien oder anderen Teilnehmenden oder Besuchergruppen, die nachweislich untereinander bekannt sind, genügt die Erfassung der Kontaktdaten von nur einer Person. Die Kontaktinformationen müssen während 14 Tagen (lnkubationszeit) aufbewahrt werden. Danach sind sie zwingend zu löschen.   Die letzten Tage haben gezeigt, dass in gewissen Fällen das Erheben von Kontaktdaten zur Nachverfolgung von grosser Wichtigkeit ist. Bei Gottesdiensten/Beerdigungen und Veranstaltungen mit vielen Menschen, wo der Abstand nicht immer eingehalten werden kann, empfehlen wir deshalb weiterhin das Erheben der Kontaktdaten. 

Krisenstab der ERK BL bleibt bestehen Der Krisenstab der ERK BL bleibt bestehen und informiert, wenn immer nötig, zeitnah über wichtige Änderungen. Er steht Ihnen auch weiterhin für Ihre Fragen zur Verfügung, info.ks@refbl.ch oder Tel. 061 926 81 81.