Für Alle da!

Sind Sie unsicher und benötigen Sie weiterhin Unterstützung in der momentanen Corona-Situation?
- Fahrdienst (Arzt, Therapien...)
- Einkaufsdienst, wir erledigen die Einkäufe für Sie
- weitere alltägliche Handreichungen
- ein offenes Ohr für Fragen und Gedanken...  
 
Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer: 
061 971 10 31 oder schreiben uns ein Mail

CORONAVIRUS: INFORMATIONEN

Ergänzugen der Ref. Kirche BL zum Gesang im Gottesdinest vom 19.04.2021
Die Ev.-ref. Kirche Schweiz EKS hat deshalb u.a. zu diesem Punkt beim BAG um Aufklärung gebeten. Fazit: Der Gemeindegesang während des Gottesdiensts ist mit strikter Maskenpflicht wieder erlaubt. Der Rechtsdienst des BAG hat dies, wie folgt, formuliert: «Da das grundsätzliche Gesangsverbot aufgehoben wird (d.h. der Art. 6f Abs. 3 der bisherigen Fassung der Covid-Verordnung wird gestrichen), darf die versammelte Glaubensgemeinschaft neu während des Gottesdienst wieder die Kirchenlieder singen (mit Maske). Ein Kirchenchor darf aber nicht auftreten, auch nicht ein professioneller Chor, da Auftritte vor Publikum noch verboten sind. Bei religiösen Veranstaltungen dürfen alle Teilnehmenden mit Maske mitsingen (nicht nur 15 Personen).»   Wir stehen im regen Austausch mit den anderen Landeskirchen. Die Aufhebung des Gesangsverbots wird durchaus auch als kritisch und nicht sehr konsequent beurteilt. Es ist umso wichtiger, dass die Schutzmassnahmen – strikte Maskenpflicht, genügend Abstand zu den weiteren Gottesdienstbesucher*innen, gute Lüftung – konsequent eingehalten werden. Zudem ist es möglich, dass gewisse Personengruppen durch diese Aufhebung des Gesangsverbots auch von einer Teilnahme am Gottesdienst abgeschreckt werden könnten. Wir empfehlen deshalb, das gemeinsame Singen aktuell noch kurz zu halten und weiterhin auch den Einsatz von einzelnen Profimusiker*innen und Sänger*innen zu prüfen, um den Gottesdienst musikalisch zu bereichern.   Achtung: Am kommenden Sonntag (18.4.) darf definitiv noch nicht gesungen werden, da die Lockerungen des Bundesrats erst ab Montag, 19.4. in Kraft treten.

Informationen vom Bundesrat vom 14.04.2021:
 
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. April 2021 weitere Lockerungen beschlossen, die ab Montag, 19. April 2021 in Kraft treten. Dies, obwohl die Fallzahlen aktuell steigen. Laut Bundesrat Berset zeige der Bundesrat damit Bereitschaft, etwas mehr Risiken einzugehen. Man müsse trotzdem weiterhin vorsichtig bleiben und unbedingt alle geltenden Schutzmassnahmen (Abstand halten, Maske tragen, Hygienevorgaben) einhalten. Diese Lockerungen seien auch deshalb möglich, weil die Impfungen zunehmen und in den kommenden Monaten noch mehr Impfdosen zur Verfügung stehen.   Im Folgenden versuchen wir, vor allem die Lockerungen zu erläutern, die das kirchliche Leben betreffen:
 
Veranstaltungen mit Publikum – draussen 100, drinnen 50 Die maximale Anzahl Besucherinnen und Besucher ist beschränkt auf 100 Personen draussen – etwa für Fussballspiele oder Open-Air-Konzerte – und 50 Personen drinnen – etwa für Kinos, Theater oder Konzerte. Zusätzlich gilt eine Beschränkung auf maximal ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts (Bsp. 50 Plätze bei einer Kapazität von 150 / 30 bei einer Kapazität von 90). Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske muss immer getragen werden. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. Konsumation ist verboten und von Pausen ist abzusehen.
Für die Kirchen bedeutet das: Die geltenden Regeln für Gottesdienste in der Kirche bleiben bestehen. Weiterhin sind max. 50 Personen zugelassen (sofern die Kapazität des Raums dies zulässt). Der Gemeindegesang ist weiterhin nicht erlaubt. Jedoch können nun neben religiösen Feiern auch wieder Konzerte oder ein Film-Abend stattfinden. Wichtig: Es dürfen nur Profimusiker*innen und Profisänger*innen, aber keine Chöre, auftreten. Jugendbands, Jugendorchester und Jugendchöre dürfen auch weiterhin nicht vor Publikum auftreten – deren Konzerte können aber gefilmt und online übertragen werden. Neu ist zudem, dass an einer Veranstaltung draussen, bspw. an einem Konzert oder an einem Open-Air-Gottesdienst, bis zu 100 Personen teilnehmen können, auch hier gilt eine Beschränkung auf maximal ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsorts. Es gilt drinnen und draussen eine Sitzpflicht sowie eine Maskentragpflicht, zudem muss der Abstand eingehalten werden (davon ausgenommen sind Familien oder Personen, die im gleichen Haushalt leben). Konsumation (Essen/Getränke) ist verboten. Hinweis: Wie schon jetzt müssen Kontaktdaten nicht zwingend aufgenommen werden, wenn der Abstand immer eingehalten wird und alle eine Maske tragen.  
 
 
Weitere Veranstaltungen, Sport- und Kulturaktivitäten für Erwachsene: maximal 15 Personen Führungen in Museen, Treffen von Vereinsmitgliedern oder andere Veranstaltungen im Unterhaltungs- und Freizeitbereich sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten sind für Erwachsene in einer Gruppe mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt. Auch hier gilt eine Masken- und Abstandspflicht. Draussen muss entweder eine Maske getragen oder der erforderliche Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. In Innenräumen muss grundsätzlich sowohl die Maske getragen als auch der Abstand eingehalten werden. Für gewisse Aktivitäten, etwa beim Singen im Chor gelten strengere Abstandsvorgaben. Orchester- oder Chorprobe sind drinnen bis maximal 15 Personen wieder möglich, mit Maske und Abstand. Wo keine Maske getragen werden kann, etwa beim Singen oder Klarinette spielen, muss für jede Person eine Fläche von mindestens 25 Quadratmeter zur ausschliesslichen Nutzung zur Verfügung stehen, oder es werden zwischen den einzelnen Personen wirksame Abschrankungen angebracht.
Für die Kirchen bedeutet das: Langsam können wieder mehr Aktivitäten für Gruppen in den kirchlichen Räumen angeboten werden. Auch der Kirchenchor kann wieder mit maximal 15 Personen mit den Proben beginnen, sofern es die Räumlichkeiten zulassen. Es gilt aber genau abzuwägen, was und für welche Zielgruppe eine Aktivität angeboten wird, da die Situation weiterhin fragil bleibt. Wir empfehlen, Aktivitäten, wenn immer möglich, nach draussen zu verlegen, da dort das Risiko einer Ansteckung geringer ist.  
 
Präsenzunterricht an Hochschulen und in Weiterbildungen Präsenzunterricht ist auch ausserhalb der obligatorischen Schule und der Sekundarstufe II eingeschränkt wieder möglich, also insbesondere an Hochschulen und in der Erwachsenenbildung. Es gilt eine Beschränkung auf maximal 50 Personen und eine Kapazitätsbegrenzung auf ein Drittel der Räumlichkeit, ebenso Masken- und Abstandspflicht (analog Veranstaltungen mit Publikum).
Für die Kirchen bedeutet das: Grundsätzlich können wieder Präsenzveranstaltungen in der Erwachsenenbildung stattfinden. Auch hier gilt abzuwägen, ob Kurse, die aktuell digital laufen, nicht auch in den kommenden Wochen so weitergeführt werden.   
 
Restaurants und Bars können Terrassen öffnen: Es gilt eine Sitzpflicht und die Maske darf nur während der Konsumation abgelegt werden. Pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder eine Abschrankung angebracht werden. Von sämtlichen Personen müssen die Kontaktdaten erhoben werden. Diskotheken und Tanzlokale bleiben geschlossen.
Für die Kirchen bedeutet das: Mittagstische könnten grundsätzlich draussen durchgeführt werden, sofern die obengenannten Regeln (Max. 4 Personen pro Tisch, Sitzpflicht, Contact Tracing, Abstand etc.) eingehalten werden. Die Durchführung eines Kirchenkaffees oder Apéros draussen nach dem Gottesdienst oder nach einem Konzert ist nicht erlaubt, da bei Veranstaltungen mit Publikum jegliche Konsumation verboten ist (das Feiern des Abendmahls darf weiterhin stattfinden).  
 
Unverändert gilt:
- Für jede Veranstaltung und Aktivität braucht es ein Schutzkonzept.
- Die Homeoffice-Pflicht bleibt bestehen.
- Für Kinder und Jugendliche bis Jahrgang 2001 gelten für kulturelle und sportliche Aktivitäten, bspw. für Jungschi-Treffen, keine Personenbegrenzungen.
- Konfirmandenunterricht kann normal stattfinden.
- Jugendtreffs mit Aktivitäten für Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 oder jünger können öffnen. Es muss eine Fachperson anwesend sein, und es gilt Maskenpflicht für alle Kinder und Jugendlichen, die älter sind als 12 Jahre. Unzulässig sind Tanzveranstaltungen und die Ausgabe von Speisen und Getränken.
- Auch Lager können für Kinder und Jugendliche bis Jahrgang 2001 durchgeführt werden. Dabei muss unbedingt das Schutzkonzept des BASPO beachtet werden (auf unserer Website zu finden).
- Private Treffen: in Innenräumen mit max. 10 Personen, draussen max. 15 Personen (Kinder zählen mit).   Wann allenfalls weitere Lockerungen kommen, liess der Bundesrat offen. Er macht diese davon abhängig, wie sich die Lage in den nächsten Wochen entwickelt.  
 
Gerne weisen wir Sie hier noch auf die ökumenische Solidaritätsaktion «Licht schenken» hin, die von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz zusammen mit ökumenischen Partnern aus allen Kirchen lanciert wurde, und bis Pfingstmontag (24.5.) läuft: Auf der Gedenkseite www.lichtschenken.ch kann jede und jeder ein Licht der Hoffnung, des Dankes, der Verbundenheit oder des Gedenkens entzünden und dazu ein paar persönliche Gedanken, Grüsse oder Gebete mit der Schweiz teilen. Die Lichter erstrahlen auf einer virtuellen Schweizerkarte. Zünden auch Sie eine virtuelle Kerze an und laden Sie Leute ein, mitzumachen.
 

 
Informationen vom Bundesrat vom 19.03.2021:
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. März 2021 entschieden, die Einschränkung für Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen von fünf auf maximal zehn Personen zu lockern. Für weitere Öffnungen ist das Risiko eines unkontrollierten Anstiegs der Fallzahlen derzeit zu gross, nachdem die Zahl der Infektionen seit Ende Februar wieder zunimmt. Auch in sämtlichen Nachbarländern steigen die Zahlen, obwohl dort die Massnahmen zum Teil deutlich strenger sind als in der Schweiz. Es gibt zudem Hinweise, dass die neuen Virusvarianten nicht nur viel ansteckender, sondern auch gefährlicher sind. Ausserdem sind noch zu wenig Menschen geimpft, um einen starken Anstieg der Hospitalisationen zu vermeiden.  
 
Private Treffen in Innenräumen mit 10 Personen Im Hinblick auf Ostern ermöglicht der Bundesrat ab Montag, 22. März Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen mit maximal zehn anstatt wie bisher fünf Personen. Kinder werden mitgezählt. Bundesrat Berset begründete die Lockerung für private Treffen auch so: «Die Beschränkung von Treffen im Familien- und Freundeskreis auf 5 Personen war ein massiver Eingriff in die Grundrechte. Viele wurden dadurch im privaten Bereich sehr eingeschränkt. Aus diesem Grund wird dies auch im Hinblick auf Ostern gelockert.» Es ist jedoch weiterhin grosse Vorsicht geboten und es wird empfohlen, die Treffen auf wenige Haushalte zu beschränken. Zudem soll die Möglichkeit genutzt werden, sich vor privaten Treffen gratis testen zu lassen.  
 
Was bedeutet der heutige Entscheid für die Kirchen? Aktuell geht es weiter wie bisher. Als Kirchen haben wir das Privileg, dass wir Gottesdienst und damit auch Gemeinschaft mit bis zu 50 Personen feiern dürfen. Auch Angebote für Kinder und Jugendliche bis Jahrgang 2001 sind erlaubt. Die Verantwortlichen in den Kirchgemeinden stehen aber aufgrund der aktuell fragilen Lage umso mehr in der Verantwortung, dass Gottesdienste und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, vor allem auch im Hinblick auf Ostern, sicher und unter Einhaltung der geltenden Schutzkonzepte durchgeführt werden. Viele Menschen hätten sich weitergehende Lockerungen gewünscht, nun heisst es, noch einmal abwarten. Das belastet auch die psychische Gesundheit. Hier kommt den Kirchen mit ihren gut ausgebildeten Pfarrerinnen und Pfarrern, Sozialdiakonen und Sozialdiakoninnen, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern etc. eine wichtige Rolle zu. Sie können die Menschen mit Seelsorgegesprächen, ihrem vielfältigen Da-Sein und der niederschwelligen Präsenz vor Ort durch die Pandemie begleiten.   Am 14. April will der Bundesrat über das weitere Vorgehen entscheiden. Grundlage für den nächsten Öffnungsschritt bietet das Massnahmenpaket, das er vor einer Woche in Konsultation gegeben hat. Die Übersicht über alle aktuell geltenden Massnahmen finden Sie auf der Website des Bundes: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/massnahmen-des-bundes.html

 
 
 
  
Kantonale Notfall Hotline für die Bevölkerung – 0800 800 112 Der Kanton Basel-Landschaft hat heute kommuniziert, dass ab morgen wieder die kantonale Notfall Hotline in Betrieb genommen wird. Die Kantonale Notfall Hotline unter der Nummer 0800 800 112 ist ein Einsatzelement des Kantonalen Krisenstabs BL und hat sich bereits während der ersten Welle als Dienstleistung zu Gunsten der Baselbieter Bevölkerung bewährt. Die Hotline wird ab Donnerstag, 29. Oktober jeweils Montag bis Freitag, zwischen 9 und 16 Uhr, erreichbar sein.
Händehygiene Die Händehygiene ist eine grundlegende Massnahme zur Verhinderung der Übertragung von Keimen. Allen Personen muss es möglich sein, sich regelmässig die Hände zu reinigen. Hierzu müssen Händedesinfektionsmittel und bei öffentlich zugänglichen Waschbecken Seife zur Verfügung stehen.  

Abstand Grundsätzlich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1.5 Meter einzuhalten. Falls die Einhaltung dieser Abstandsvorgabe aufgrund der Art der Aktivität, wegen örtlicher Gegebenheiten oder aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist, können die Betreiber und Organisatoren von Veranstaltungen stattdessen Schutzmassnahmen wie Masken oder Trennwände vorsehen. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen reicht das Leerlassen eines Sitzes.  

Erhebung von Kontaktdaten Können weder Abstandshaltung noch Schutzmassnahmen ergriffen werden, müssen die Kontaktdaten der anwesenden Personen erhoben werden, um nach einem positiven Fall ein Contact Tracing zu ermöglichen. Dabei handelt es sich jedoch um eine Massnahem untergeordneter Wahl, welche im Schutzkonzept begründet werden muss (siehe Ausführungen unter Priorisierung der Massnahmen). Werden Kontaktdaten erhoben, so müssen die betroffenen Personen vom Veranstalter über die Erhebung und über deren Verwendungszweck informiert werden (Art. 5 COVID-1g-Verordnung besondere Lage). Zu den obligatorisch zu erhebenden Kontaktdaten gehören Name, Vorname, Telefonnummer, Wohnort, aber auch allfällige Sitzplatznummer oder die Anwesenheitszeit. Bei Familien oder anderen Teilnehmenden oder Besuchergruppen, die nachweislich untereinander bekannt sind, genügt die Erfassung der Kontaktdaten von nur einer Person. Die Kontaktinformationen müssen während 14 Tagen (lnkubationszeit) aufbewahrt werden. Danach sind sie zwingend zu löschen.   Die letzten Tage haben gezeigt, dass in gewissen Fällen das Erheben von Kontaktdaten zur Nachverfolgung von grosser Wichtigkeit ist. Bei Gottesdiensten/Beerdigungen und Veranstaltungen mit vielen Menschen, wo der Abstand nicht immer eingehalten werden kann, empfehlen wir deshalb weiterhin das Erheben der Kontaktdaten. 

Krisenstab der ERK BL bleibt bestehen Der Krisenstab der ERK BL bleibt bestehen und informiert, wenn immer nötig, zeitnah über wichtige Änderungen. Er steht Ihnen auch weiterhin für Ihre Fragen zur Verfügung, info.ks@refbl.ch oder Tel. 061 926 81 81.